Hilfen durch Angehörige

Angehörige leiden oft genau so unter dem Messie-Syndrom von Verwandten oder Bekannten wie die Betroffenen selbst. Wie können diese handeln?


Was können Angehörige tun?

sich abgrenzen (die Verhaltensweisen Betroffener gegenüber Angehörigen nicht persönlich nehmen, sie sind nicht absichtlich)
dem Betroffenen Grenzen setzen
den mit Messie-Syndrom Betroffenen so annehmen, wie er/sie ist
"Ersatzbaustellen" des Betroffenen zulassen
zuhören
Mitgefühl zeigen, moralische Unterstützung geben, Trost spenden
dem Betroffenen Zeit lassen
Grenzen des Betroffenen achten
nicht ohne eindeutiges, verbales Hilfegesuch des Betroffenen tätig werden
Hilfe nicht auf andere Räume oder Bereiche als die Vereinbarten ausdehnen
Unterstützung und Hilfe in Notfällen
niemals bei den alltäglichen Haushaltstätigkeiten helfen
den Betroffenen ernst nehmen; fühlt er/sie sich nicht ernst genommen, kann er/sie mit einer starken emotionalen Erregtheit (starkes affektives Verhalten) reagieren und "ausflippen"
mit dem Betroffenen gemeinsam an einer systemischen Familientherapie teilnehmen
Teilnahme an Familienaufstellungen nach Bert Hellinger (*)

Quelle: messie-syndrom.de


(*) Bitte beachten Sie


Bert Hellinger (bürgerlich Anton Hellinger; * 15. Dezember 1925 in Leimen) ist ein deutscher Buchautor, der als Familientherapeut tätig ist. 1952 zum Priester geweiht, war er viele Jahre lang Leiter einer südafrikanischen Missionsschule. Seit den späten 1970er Jahren entwickelte er, unter Abwandlung von Methoden der systemischen Familientherapie, mit seiner Form der Familienaufstellung eine von ihm selbst als Lebenshilfemethode bezeichnete Gruppenarbeit. Bei der Aufstellungsmethode nach Hellinger handelt es sich nicht um ein eigenständiges Verfahren der Psychotherapie. Hellingers zugrunde liegendes Konzept und sein Umgang mit Klienten sind stark umstritten.

Quelle: wikipedia.de


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