Hilfen durch Angehörige

Angehörige leiden oft genau so unter dem Messie-Syndrom von Verwandten oder Bekannten wie die Betroffenen selbst. Wie können diese handeln?

Was können Angehörige tun?

  • sich abgrenzen (die Verhaltensweisen Betroffener gegenüber Angehörigen nicht persönlich nehmen, sie sind nicht absichtlich)

  • dem Betroffenen Grenzen setzen

  • den mit Messie-Syndrom Betroffenen so annehmen, wie er/sie ist

  • "Ersatzbaustellen" des Betroffenen zulassen

  • zuhören

  • Mitgefühl zeigen, moralische Unterstützung geben, Trost spenden

  • dem Betroffenen Zeit lassen

  • Grenzen des Betroffenen achten

  • nicht ohne eindeutiges, verbales Hilfegesuch des Betroffenen tätig werden

  • Hilfe nicht auf andere Räume oder Bereiche als die Vereinbarten ausdehnen

  • Unterstützung und Hilfe in Notfällen

  • niemals bei den alltäglichen Haushaltstätigkeiten helfen

  • den Betroffenen ernst nehmen; fühlt er/sie sich nicht ernst genommen, kann er/sie mit einer starken emotionalen Erregtheit (starkes affektives Verhalten) reagieren und "ausflippen"

  • mit dem Betroffenen gemeinsam an einer systemischen Familientherapie teilnehmen

  • Teilnahme an Familienaufstellungen nach Bert Hellinger (*)

Quelle: wikipedia.de

Angehörige leiden oft genau so unter dem Messie-Syndrom von Verwandten oder Bekannten wie die Betroffenen selbst. Wie können diese handeln?